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	<title>KULTUR.GUIDE</title>
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	<description>Ihr Kulturkalender für Wiesbaden &#124; Theater, Museen &#38; Events</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Aug 2026 16:15:54 +0000</lastBuildDate>
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	<title>KULTUR.GUIDE</title>
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		<title>Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation</title>
		<link>https://www.kultur.guide/adler-orden-wahlurne-redesigning-democratic-representation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Wahlurne, ein Wappentier, ein Verdienstorden: Drei Objekte, die im Alltag unserer Demokratie eine erstaunlich große Rolle spielen – und über die dennoch selten nachgedacht wird. Genau hier setzt die Ausstellung Adler, Orden, Wahlurne an. Sie lädt dazu ein, vertraute Zeichen des demokratischen Gemeinwesens neu zu betrachten und zu fragen, ob sie noch zu dem passen, was wir heute unter Demokratie verstehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/adler-orden-wahlurne-redesigning-democratic-representation/">Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Wahlurne, ein Wappentier, ein Verdienstorden: Drei Objekte, die im Alltag unserer Demokratie eine erstaunlich große Rolle spielen – und über die dennoch selten nachgedacht wird. Genau hier setzt die Ausstellung&nbsp;<em>Adler, Orden, Wahlurne</em>&nbsp;an. Sie lädt dazu ein, vertraute Zeichen des demokratischen Gemeinwesens neu zu betrachten und zu fragen, ob sie noch zu dem passen, was wir heute unter Demokratie verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Design und Architektur haben schon immer dabei geholfen, gesellschaftliche Vorstellungen sichtbar und diskutierbar zu machen. Statt jedoch – wie es historisch oft geschah – auf große, monumentale Gesten zu setzen oder sich umgekehrt in kleinen Nischenprojekten zu erschöpfen, verfolgt das Forschungs- und Gestaltungsprojekt <em>Re-De-Re</em> einen dritten, unaufgeregteren Ansatz: die gestalterische Auseinandersetzung mit einzelnen, sehr konkreten Objekten unserer demokratischen Repräsentation.<br><br>Drei davon stehen im Zentrum der Ausstellung. Die Wahlurne, in vielen Kommunen bis heute eine schlichte, zweckentfremdete Mülltonne – praktisch, aber der Feierlichkeit des Wahlakts kaum angemessen. Der Bundesadler, dessen symbolische Bedeutung als Raubvogel auf eine Zeit weit vor der Demokratie zurückgeht. Und das Bundesverdienstkreuz, mit dem der Staat bürgerschaftliches Engagement ehrt, dessen Form aber stark von christlicher Symbolik und vor allem von militärischer Tradition geprägt ist. Ausgehend von diesen drei Beispielen haben Gestalter:innen neue Entwürfe entwickelt, die zeitgemäßer und offener gedacht sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt<br><strong>Wann:</strong> 28. August 2026 – 21. Februar 2027 / Eröffnung 27.August 2026, 19 Uhr</p>



<div style="height:41px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Re-De-Re</em></strong><br><em>Re-De-Re</em> ist zugleich ein Forschungsprojekt: Drei Jahre lang begleitet das Team Politiker:innen in ihrem parlamentarischen Alltag, um zu verstehen, wie Repräsentation im Kleinen funktioniert. Die gestalterische Perspektive richtete den Blick auf das Sinnliche und Materielle dieser Arbeit, die politikwissenschaftliche auf Machtverhältnisse und Verfahren, die sich weniger leicht greifen lassen. Beobachtung und Entwurf informieren sich dabei immer wieder gegenseitig – ein Prozess, der die entstandenen Objekte zu einer Brücke zwischen Abgeordneten, Forschenden und Besucher:innen macht. Die Ausstellung möchte zeigen, dass Demokratie nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet wird – und lädt dazu ein, sich diesen Gestaltungsprozess gemeinsam anzueignen.<br><br>Beteiligte Künstler:innen und Designer:innen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rozbeh Asmani, Uri Barnea, Moritz Bendl, Nehora Chajes, Maciej Chmara, Kadijatou Dahaba, Neta Magda Dror, Petra Esveld, Caine Förster, Agata Germain, Gestaltungszentrale Politik, Santiago Gomez, Esra Gülmen, Juan Guse, Jianping He, Jarek Kozakiewicz, Nadine Kolodziey, Pauli Muszi, Itay Noy, Ingo Offermanns, Krzysztof Oleksiak, Stanislaw Orlowski, Daniel Afriyie Owusu, Oxa, Haim Parzon, Peter Post, Emma Rahe, Anja Rosinke, Kaj Schlicht</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.museumangewandtekunst.de" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum Angewandte Kunst</a></p>
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		<item>
		<title>NEDE X Bernhard &#038; Meyer &#8222;Zwei Standpunkte&#8220;</title>
		<link>https://www.kultur.guide/nede-x-bernhard-meyer-zwei-standpunkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 16:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausstellung versammelt zwei künstlerische Positionen, die sich an entgegengesetzten Enden derselben Fragestellung begegnen: NEDE richtet den Blick auf Dinge, die ihren Wert verloren haben; Bernhard &#038; Meyer auf den Moment, in dem Kunst Wert erhält. Dazwischen entfaltet sich ein Dialog über Wert, Besitz und Bedeutung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/nede-x-bernhard-meyer-zwei-standpunkte/">NEDE X Bernhard &#038; Meyer &#8222;Zwei Standpunkte&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ausstellung versammelt zwei künstlerische Positionen, die sich an entgegengesetzten Enden derselben Fragestellung begegnen: NEDE richtet den Blick auf Dinge, die ihren Wert verloren haben; Bernhard &amp; Meyer auf den Moment, in dem Kunst Wert erhält. Dazwischen entfaltet sich ein Dialog über Wert, Besitz und Bedeutung.</strong><br><br>Das Atelierhaus Darmstadt zeigt ab dem 24. August für vier Tage Werke von NEDE und Bernhard &amp; Meyer. Die ausgestellten Arbeiten verbindet eine konsequente Reduktion und eine stille Präsenz. <br><br>NEDE wurde in Darmstadt durch seine künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum bekannt.  <a href="https://www.instagram.com/nede_spotting" data-type="link" data-id="www.instagram.com/nede_spotting">www.instagram.com/nede_spotting </a> Seit Jahren versieht er ausrangierte Gegenstände mit seiner Signatur. Die Objekte verbleiben dort, wo sie gefunden wurden. Die Intervention endet an ihrem Fundort. Für diese Ausstellung macht der Künstler erstmals eine Ausnahme von seinem Prinzip und zeigt zwei seiner Werke. <br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="832" height="1024" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer-832x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2970" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer-832x1024.jpg 832w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer-244x300.jpg 244w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer-768x945.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer-1248x1536.jpg 1248w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/08/Artists-Dream-Foto-by-Bernhard-Meyer.jpg 1440w" sizes="(max-width: 832px) 100vw, 832px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Auch die Arbeiten von Bernhard &amp; Meyer kreisen um die Frage des Wertes, allerdings aus entgegengesetzter Perspektive. Seit den 1990er Jahren erweitert der Künstler seinen Werkzyklus „Artist’s Dream“. Jedes Werk trägt einen sorgfältig gemalten roten Punkt, jenes Zeichen, das in Galerien den Verkauf eines Kunstwerks signalisiert. Der Traum vom Verkauf kann zugleich Erfüllung und Verlust bedeuten, denn mit ihm trennt sich der Künstler endgültig von seinem Werk. Zugleich steht der rote Punkt für den eigenen Standpunkt, wie auf einem Stadtplan und verbindet ökonomische mit persönlicher Bedeutung. Wie bei NEDE geht es weniger um das Objekt selbst als um die Gedanken, die es auslöst. Die Wege auf den Bildern von Bernhard &amp; Meyer führen ins Nichts. <br><br>Beide Künstler arbeiten mit einfachen Mitteln und lassen ihren Werken bewusst Raum für Interpretation. Ihre Haltung erinnert an die Arte Povera: Der handwerkliche Aufwand tritt hinter die Idee zurück. Oder, um es mit Kant zu sagen: „Kunst ist, was viel zu denken Anlass gibt.“ So konzentriert wie die Inhalte und die Masse der Ausstellung sind, so auch die Besuchszeiten. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Atelierhaus Darmstadt, Riedeselstrasse 15 <br><strong>Wann:</strong> Die Vernissage ist am Montag, 24. August, 19 Uhr, die Finissage am 27. August um 19 Uhr. Dazwischen ist die Ausstellung im Atelierhaus Darmstadtvon 19 bis 21 Uhr geöffnet. <br>Der Eintritt ist frei.</p>



<div style="height:41px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.debusi.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.debusi.de </a><br><a href="https://www.instagram.com/nede_1.0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.instagram.com/nede_1.0 </a><br><a href="https://www.instagram.com/bernhardundmeyer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.instagram.com/bernhardundmeyer</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst über Macht, Widerstand und Menschenrechte</title>
		<link>https://www.kultur.guide/der-state-of-the-artist-award-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 13:44:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Ars Electronica Festival 2026 von 9. bis 13. September werden beide ausgezeichneten Projekte im Rahmen der Themenausstellung NEGOTIATING HUMANITY präsentiert. Marmelade und Canvas sind Teil des FESTIVAL WALK, der ausgehend vom OK Platz dazu einlädt, verschiedene Ausstellungsorte unter einer gemeinsamen Fragestellung zu erkunden. Der Künstler Paolo Almario und die Künstlerin Sara Azadkhani werden außerdem selbst beim Festival anwesend sein und ihre Arbeiten persönlich vorstellen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der State of the ART(ist) Award 2026 wurde vergeben: Der mit 6.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den kolumbianischen Künstler Paolo Almario für seine Installation Marmelade. Mit dem Award of Distinction und 4.000 Euro wird die iranische Künstlerin Sara Azadkhani für ihr fotografisches Projekt Canvas ausgezeichnet. </strong><br><br>Bereits zum fünften Mal setzen Ars Electronica und das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten mit der Initiative State of the ART(ist) ein Zeichen der Solidarität mit Kunstschaffenden, deren Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Krieg, politische Repression, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Umweltkrisen oder andere Formen struktureller Gewalt bedroht sind. Ausgezeichnet werden Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Menschenrechten, die gesellschaftliche Realitäten sichtbar machen und neue Räume für Dialog eröffnen. <br><br>Die diesjährige Ausschreibung verzeichnete die bisher größte Resonanz seit Bestehen der Initiative: Insgesamt wurden 561 Projekte aus 86 Ländern eingereicht. Die hohe internationale Beteiligung verdeutlicht die Bedeutung von Kunst als Ausdrucksform, Reflexionsraum und Mittel gesellschaftlicher Auseinandersetzung in Zeiten politischer und sozialer Krisen – was sich auch im Festivalthema NEGOTIATING HUMANITY widerspiegelt. „Wir leben in einer Zeit, in der das Schaffen von Kunst für viele zu einem Akt des Mutes geworden ist – zu einem Akt der Verteidigung demokratischer Werte und künstlerischer Freiheit“, betont die Jury von State of the ART(ist) 2026, bestehend aus Irene Agrivina (ID), Christl Baur (DE), Simon Mraz (AT), Marita Muukkonen (FI) &amp; Ivor Stodolsky (FR/US) und Tau Tavengwa (ZW/GB).</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="767" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario-1024x767.jpg" alt="" class="wp-image-2938" style="width:1279px;height:auto" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario-1024x767.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario-300x225.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario-768x576.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario-1536x1151.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo-Paolo-Almario.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptpreis für Paolo Almario (CO): Marmelade</strong> <br>Mit Marmelade entwickelt Paolo Almario eine ebenso persönliche wie politische Installation über Macht, Korruption und Erinnerung. Im Zentrum stehen Porträts von Personen aus dem kolumbianischen Justiz- und Staatsapparat. Sie bestehen aus rund 4.800 Marmeladenetiketten, die von Hand zugeschnitten, auf Plexiglas befestigt und in präzise gefertigte Aussparungen eingesetzt werden. So entstehen Fotomosaike, die aus der Distanz als Porträts erscheinen, sich aus der Nähe aber in Tausende einzelne Etiketten auflösen. In der Ausstellung nehmen sieben robotische Maschinen die Mosaikelemente nach und nach auseinander. Die Fragmente fallen auf einen gedeckten Tisch und auf den Boden, wo sie sich mit Brotkrümeln und Marmeladeresten des Publikums vermischen, die eingeladen sind, Brot mit kolumbianischer Marmelade zu verkosten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel verweist auf den in Kolumbien gebräuchlichen Begriff mermelada, der als Metapher für die klientelistische Verteilung politischer Macht verwendet wird. Die fortschreitende Demontage der Porträts wird zu einem Sinnbild der Umverteilung: Was zuvor politische Macht symbolisierte, geht durch den Akt des Essens symbolisch in den Besitz der Öffentlichkeit über. Ausgangspunkt der Arbeit ist die jahrzehntelange politische Verfolgung der Familie des Künstlers. Die porträtierten Personen stehen mit dem gegen seinen Vater geführten Verfahren in Zusammenhang. Marmelade verbindet diesen persönlichen Hintergrund mit einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über die Grenzen staatlicher Institutionen und entwickelt daraus eine partizipative Poetik der Umverteilung: eine künstlerische Form des Widerstands, die dort ansetzt, wo institutionelle Strukturen versagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani-1024x682.png" alt="" class="wp-image-2940" style="width:1280px;height:auto" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani-1024x682.png 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani-300x200.png 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani-768x512.png 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani-1536x1023.png 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/07/Photo_Sara-Azadkhani.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Award of Distinction für Sara Azadkhani (IR): Canvas</strong> <br>Mit Canvas untersucht Sara Azadkhani, wie sich rechtliche und gesellschaftliche Machtstrukturen in das Leben und den Körper von Frauen einschreiben. Ausgangspunkt der fotografischen Arbeit ist der zweijährige Scheidungsprozess der Künstlerin im Iran. Dabei erlebte sie die Auswirkungen eines Rechtssystems, in dem Männer über eine Scheidung entscheiden und Frauen gezwungen sind, auf Geld, ihr Zuhause oder sogar ihre Kinder zu verzichten, um sich aus einer Ehe zu lösen. <br><br>Die psychische Belastung dieser Zeit hinterließ sichtbare Spuren auf Azadkhanis Körper: Verletzungen und Narben wurden zu einem stillen Archiv des Erlebten. In Canvas fotografiert die Künstlerin ihre Haut und verwandelt diese Spuren in Bilder, die persönliche Erfahrung mit gesellschaftlichen und politischen Bedingungen verbinden. Die Arbeit macht sichtbar, wie rechtliche Strukturen und patriarchale Normen bis in intime Lebensbereiche wirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präsentation am Ars Electronica Festival</strong> <br>Beim Ars Electronica Festival 2026 von 9. bis 13. September werden beide ausgezeichneten Projekte im Rahmen der Themenausstellung NEGOTIATING HUMANITY präsentiert. Marmelade und Canvas sind Teil des FESTIVAL WALK, der ausgehend vom OK Platz dazu einlädt, verschiedene Ausstellungsorte unter einer gemeinsamen Fragestellung zu erkunden. Der Künstler Paolo Almario und die Künstlerin Sara Azadkhani werden außerdem selbst beim Festival anwesend sein und ihre Arbeiten persönlich vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Ars Electronica Festival 2026 <br>4040 Linz, Österreich<br><strong>Wann:</strong> 9. bis 13. September</p>



<div style="height:41px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über State of the ART(ist)</strong> <br>State of the ART(ist) wurde 2022 gemeinsam von Ars Electronica und dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten ins Leben gerufen – damals als unmittelbare Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Seither unterstützt die Initiative Kunstschaffende, deren Arbeit durch politische Repression, Krieg, soziale Ungleichheit, Umweltkatastrophen oder digitale Überwachung gefährdet ist. 2026 liegt ein besonderer Fokus auf den Schnittstellen von Kunst, Aktivismus und Widerstand sowie auf dem Beitrag von Kunst zu internationaler Verständigung und Kulturdiplomatie.</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://ars.electronica.art" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ars.electronica.art</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/der-state-of-the-artist-award-2026/">Kunst über Macht, Widerstand und Menschenrechte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ah! Oh! Uh! –  Moderne!</title>
		<link>https://www.kultur.guide/ah-oh-uh-moderne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn Kunstgeschichte, Erbeninteressen und politische Vergangenheitsbewältigung aufeinandertreffen? Es gibt Ärger. Genau das passierte im Frühjahr 2024 in der Wiesbadener Galerie Kleinschmidt Fine Photographs, als eine geplante Ausstellung früher moderner Fotografie nach nur einem Tag Laufzeit abgesagt werden musste. Nun, im Sommer 2026, feiert die Schau unter dem erweiterten Titel „Ah! Oh! Uh! Moderne!“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/ah-oh-uh-moderne/">Ah! Oh! Uh! –  Moderne!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn Kunstgeschichte, Erbeninteressen und politische Vergangenheitsbewältigung aufeinandertreffen? Es gibt Ärger. Genau das passierte im Frühjahr 2024 in der Wiesbadener Galerie <em>Kleinschmidt Fine Photographs</em>, als eine geplante Ausstellung früher moderner Fotografie nach nur einem Tag Laufzeit abgesagt werden musste. Nun, im Sommer 2026, feiert die Schau unter dem erweiterten Titel <strong>„Ah! Oh! Uh! Moderne!“</strong> ihr rechtmäßiges Comeback – und liefert auf engstem Raum ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung auf einen Blick<br><strong>Öffnungszeiten:</strong> Mi, Do, Fr von 14:00 bis 18:00 Uhr <br><strong>(Einlass nur nach vorheriger Vereinbarung/Anmeldung)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was:</strong> Gruppenausstellung (28 Vintage Photographs) der Frühen Moderne</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstler:</strong> Heinrich Koch, Fritz Kühn, Emil Leitner, Albert Renger-Patzsch und Paul Wolff</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Kleinschmidt Fine Photographs, <br>Steubenstraße 17, 65189 Wiesbaden (Schauraum I + II)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann:</strong> Verlängert bis Oktober<strong> 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kunst: Entfesselte Kameras und Neue Sachlichkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung präsentiert 26 Original-Lichtbildwerke aus der Frühzeit des Industriezeitalters – einer Epoche geprägt von Bauhaus, Neuem Sehen und Neuer Sachlichkeit. Die Arbeiten dokumentieren den rasenden Umbruch der Zeit, den Temporausch von Automobilen und Zeppelinen sowie die aufkommende Massengesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Highlights der Schau</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Paul Wolff:</strong> Der Pionier der Leica-Kleinbildkamera befreite die Fotografie vom Stativ. Sein Werk <em>Zwei Eier und ein Sieb</em> (1933) besticht durch eine surreal-hyperreale Dichte und zeigt die Welt im Kleinen. Auch das titelgebende Bild <em>Im Schatten des Umpires</em> (1929) zeugt von seiner revolutionären Technik.</li>



<li><strong>Emil Leitner:</strong> Seine drei Lampenstudien (1930), gefertigt für den Palast des Maharadschas von Indore, nehmen mit ihren Neonröhren als körperlose Raumkörper die Ästhetik kommender Epochen vorweg.</li>



<li><strong>Fritz Kühn:</strong> Seine Fotografien von eisernen Torgittern – etwa für die Reichsluftwaffen-Bauverwaltung (1937) – zeugen von handwerklicher Meisterschaft, die nahtlos in den Dienst politischer Repräsentation gestellt wurde.</li>



<li><strong>Albert Renger-Patzsch:</strong> Der „Fotograf der Dinge“, berühmt für seinen Bildband <em>Lob des Rheingaus</em>, zeigt meisterhaft das Wesen der Sachlichkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Warum der ungewöhnliche Name „Ah! Oh! Uh! Moderne!“? Er fasst die Ambivalenz der gezeigten Kunst perfekt zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Uh!</strong> – Ist der Ausdruck des Unbehagens. Ein Verweis auf die Abgründe, die Verstrickungen der Künstler in den Totalitarismus des NS-Staates und die Propaganda, von der sich viele blenden ließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ah!</strong> – Steht für das epochale Staunen über die radikale Formensprache von Bauhaus und Neuer Sachlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oh!</strong> – Spiegelt das Wunderbare im Profanen wider, das Staunen über Natur und die neue Technik, wie es Paul Wolffs entfesselte Kamera festhielt.</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://klauskleinschmidt.de/" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://klauskleinschmidt.de/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/ah-oh-uh-moderne/">Ah! Oh! Uh! –  Moderne!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Between Drop and Seed</title>
		<link>https://www.kultur.guide/between-drop-and-seed-vom-dschungel-auf-die-leinwand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kultur.guide/?p=2914</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der 1987 in Sidi Bougou, einem Dorf am Rande des Dschungels im Senegal, geborene Diack verschmilzt in seiner Kunst afrikanische Traditionen mit moderner Ästhetik. Sein Arbeitsprozess ist außergewöhnlich und gleicht einem Ritus:Die unberührten Leinwände werden zunächst in Wäldern, Wiesen oder Feldern ausgelegt, wo Wetter, Blätter und Samen erste organische Spuren hinterlassen.Wie ein Sämann bringt Diack [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/between-drop-and-seed-vom-dschungel-auf-die-leinwand/">Between Drop and Seed</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der 1987 in Sidi Bougou, einem Dorf am Rande des Dschungels im Senegal, geborene Diack verschmilzt in seiner Kunst afrikanische Traditionen mit moderner Ästhetik. Sein Arbeitsprozess ist außergewöhnlich und gleicht einem Ritus:<br>Die unberührten Leinwände werden zunächst in Wäldern, Wiesen oder Feldern ausgelegt, wo Wetter, Blätter und Samen erste organische Spuren hinterlassen.<br>Wie ein Sämann bringt Diack in rhythmischen Bewegungen Erden und natürliche Fasern auf die Leinwand auf.<br><br>Mit Ästen und Stöcken „pflügt“ er das Material, bevor er mit Pinsel und Pastellkreide geheimnisvolle Strukturen und vieldeutige Wesen aus den Erdtönen herausarbeitet.<br>Die verwendeten Farbpigmente werden aus heiligen Gräsern, Sträuchern und Bäumen gewonnen, was gleichzeitig lokale Dorfgemeinschaften im Senegal finanziell unterstützt.<br><br>Während seine großformatigen Leinwände durch erdige, fast monochrome Töne wie Indigoblau, Orange und gebranntes Braun geradezu zu atmen scheinen, offenbaren die ebenfalls ausgestellten Aquarellzeichnungen eine tänzerische Leichtigkeit und feinen Humor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Eine beeindruckende internationale Karriere</strong><br>Im Alter von zehn Jahren zog Aliou Diack in die urbane Metropole Dakar. Um den Verlust der geliebten, wilden Natur seiner Kindheit zu kompensieren, begann er unermüdlich zu zeichnen. Seine Skizzenbücher voll von Flora und Fauna ebneten ihm schließlich den Weg zum Kunststudium an der <em>Ecole Nationale des Arts de Dakar</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Diack auf der internationalen Bühne fest etabliert: Nach einer aufsehenerregenden Solo-Show auf der Art Basel 2022 folgten Ausstellungen in namhaften Museen und Galerien in Paris, Seoul, Tokio, London und der Neuen Nationalgalerie in Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung auf einen Blick<br><strong>Öffnungszeiten:</strong> Dienstag &#8211; Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr. <br><a href="mailto:hello@artbasegallery.de">hello@artbasegallery.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was:</strong> Between Drop and Seed</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstler:</strong> Aliou Diack</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> ARTBASE Wiesbaden, Alt Auringen 40, 65207 Wiesbaden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann:</strong> bis 28.August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gezeigte Werke: </strong>Großformatige Leinwände und eine Auswahl an Aquarellzeichnungen</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.artbasegallery.de/exhibitions/between-drop-and-seed" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ARTBASE Galerie für Gegenwärtige Kunst</a></p>
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		<title>„Denk nicht, schau!“-Wolfgang Hollegha im Museum Reinhardt Ernst</title>
		<link>https://www.kultur.guide/denk-nicht-schau-wolfgang-hollegha-im-museum-reinhardt-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden beginnt die Begegnung mit Wolfgang Hollegha ganz direkt: Man steht vor riesigen, farbintensiven Bildern, die den Raum füllen und sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die großformatigen Leinwände, oft mehrere Meter breit, sprechen nicht nur Erwachsene an – auch Kinder lassen sich von den leuchtenden Flächen, den schwungvollen Bahnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden beginnt die Begegnung mit Wolfgang Hollegha ganz direkt: Man steht vor riesigen, farbintensiven Bildern, die den Raum füllen und sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die großformatigen Leinwände, oft mehrere Meter breit, sprechen nicht nur Erwachsene an – auch Kinder lassen sich von den leuchtenden Flächen, den schwungvollen Bahnen und den kräftigen Farbkontrasten unmittelbar packen.<br><br>„Denk nicht, schau!“ – dieser Titel passt bestens zu allen Besucherinnen und Besuchern, die oft ganz unbefangen reagieren. Vor diesen monumentalen Bildern, in denen Rot, Gelb, Blau und Grün mit zarten, transparenten Schichten verschmelzen, geht es weniger um Fachbegriffe als um Entdecken: „Woran erinnert dich diese Form? Welche Farben siehst du als erstes?“ Holleghas abstrakte Malerei wird so zum Spielfeld für die eigene Fantasie – konzentriert, klar und offen für persönliche Assoziationen.​<br><br>Die Leinwände erinnern an Horizonte, Äste, Lichtreflexe, ohne konkret zu werden – daraus entstehen Geschichten oder Fantasielandschaften. Man merkt schnell: Diese Bilder muss niemand „verstehen“. Man verlässt die Ausstellung mit dem Eindruck, dass Kunst nicht fern und kompliziert sein muss, sondern ein Ort, an dem alle lernen, genauer hinzusehen.<br><br>Die Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“ ist bis Herbst 2026 im <br>Museum Reinhard Ernst in der Wilhelmstraße 1 in Wiesbaden zu sehen. Vormittags ist der Museumsbesuch ausschließlich Schulklassen und Bildungseinrichtungen vorbehalten.<br></p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.museum-re.de/de/">Weitere Informationen: https://www.museum-re.de/de/</a></p>
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		<title>Die Verzauberung Wiesbadens</title>
		<link>https://www.kultur.guide/die-verzauberung-wiesbadens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 15:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie eine französische Theatergruppe eine Stadt in einen Ort der Poesie verwandelt. Ein Gastbeitrag von Thorsten Schulte. Schon von weitem ist eine wartende Menschenmenge im Park vor dem Wiesbadener Staatstheater zu sehen. Plötzlich erhebt sich eine rot gekleidete, weibliche Pan direkt aus der Menge einige Meter in die Höhe. Sie sitzt auf einer Flugstange, mehrere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie eine französische Theatergruppe eine Stadt in einen Ort der Poesie verwandelt. Ein Gastbeitrag von Thorsten Schulte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon von weitem ist eine wartende Menschenmenge im Park vor dem Wiesbadener Staatstheater zu sehen. Plötzlich erhebt sich eine rot gekleidete, weibliche Pan direkt aus der Menge einige Meter in die Höhe. Sie sitzt auf einer Flugstange, mehrere garçons de piste bewegen sie. Wie ein Luftgeist schwebt sie, lächelt und lässt Goldstaub auf die Menschen unter ihr rieseln. So beginnt die Verzauberung durch eine französische Straßentheater-Gruppe, die Compagnie OFF, an einem warmen Mai-Abend in Wiesbaden. Pan dirigiert die Menge, die sich in Bewegung setzt. Alle folgen dem feenhaften Wesen und ihren um sie herumwirbelnden, springenden, pfeifenden Begleitern, die in roten Uniformen den Straßenverkehr stoppen und die Zuschauerinnen und Zuschauer zur Marktkirche begleiten. Dort erwartet sie eine Opern-Diva auf einem hohen Podest. Als diese zu ihrem Gesang ansetzt, verliert die Stadt ihre Konturen. Einerseits, weil sie tatsächlich in Nebel gehüllt wird. Vor allem aber, weil sie sich verwandelt – in etwas Durchlässiges, Schwebendes, das sich dem Zugriff des Alltäglichen entzieht. Ein Platz, eine Straße, die eben noch Weg war, wird zur Bühne; eine Bühne ohne Vorne und Hinten, keine eindeutige Trennung zwischen Aufführung und Wirklichkeit. Geräusche werden zu Stimmen eines größeren, kaum fassbaren Zusammenhangs. In diesem Augenblick berührt das Urbane eine alte, fast mythische Erfahrung: die der Verzauberung durch das Kollektive, durch das Spiel, durch den Klang.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2897" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-2048x1153.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben hohe, elegante Gestalten erscheinen, zugleich vertraut und vollkommen fremd: „Les Girafes“. Es sind rote Giraffen – und doch keine Tiere, sondern lebensgroße Figuren, die sich zwischen Realität und Traum bewegen. Zuerst tauchen ihre Köpfe mit leuchtenden Halsbändern aus dem Nebel auf. Dann laufen sie um die Kirche, mitten durch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Der sirenenhafte Gesang der Diva ist eine Form von Anrufung. Er zieht die Giraffen und ihr Publikum an, verspricht Erkenntnis und Glück – und fordert dafür die Hingabe des Selbst. In der Literatur wird dieses Motiv immer wieder variiert, oft ohne dass Sirenen selbst auftreten. Stattdessen sind es Stimmen, Klänge, Rhythmen des öffentlichen Raums, die eine ähnliche Wirkung entfalten. Das Theaterfest wird damit zum akustischen Raum der Verführung. Und das in der Stadt des Beamtentums, der Ministerien mit ihren Regeln und einer in Wiesbaden überall spürbaren spießbürgerlichen Strenge. Für kurze Zeit gilt eine andere Ordnung. Rollen lösen sich, Identitäten werden beweglich, Hierarchien verlieren ihre Schärfe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2898" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-2048x1153.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Giraffen laufen langsam, bedächtig und elegant durch die Straßen. Sie nicken voller Sanftmut mit ihren Köpfen. Die Sängerin, die große Schauspielgruppe und mittlerweile deutlich über 1.000 Menschen schließen sich ihnen an, sie bilden eine Prozession, die am Dern’schen Gelände innehält. Der Zauber wird noch intensiver, es beginnt mit einem leisen Verschieben der Aufmerksamkeit. Menschen bleiben stehen, kommen aus einem Eis-Café und der umliegenden Gastronomie. Blicke richten sich in eine Richtung, als hätte sich dort etwas geöffnet, das zuvor nicht sichtbar war. Und dann setzt eine wilde Musik ein, ein treibender Rhythmus. Eine vaudevillesque Szene entwickelt sich. Die garçons de piste ziehen Feuerkugeln über den Boden, hüllen die Giraffen in Rauch. Im Hintergrund ein graues Bürogebäude, das Rathaus, mondäne Altbauten. Strenge Architektur.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2899" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-2048x1153.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es entsteht ein Bild der Stadt als temporär verzaubertes Gefüge. Eine Stadt, die nicht mehr nur Arbeitsplatz ist und die nicht nur bewohnt, sondern erlebt wird; nicht mehr nur funktioniert, sondern singt und sich im Rhythmus bewegt. Es sind ausschließlich beseelte Gesichter zu sehen, lachende Menschen; Kinder blicken mit aufgerissenen Augen zu den Giraffen. Die Prozession bewegt sich weiter, durch die Gassen und mitten auf die Wilhelmsstraße, eine eigentlich pulsierende Verkehrsader der Innenstadt, die nun zum Stillstand kommt. Eine Giraffe lehnt ihren Kopf an einen Balkon und lässt sich von der begeisterten Hausbewohnerin berühren. Eine Tanzschule unterbricht im ersten Stock eines Altbaus die Tanzstunde. Ein Auto konnte nicht rechtzeitig wenden, die Fahrerin steigt aus, nimmt ihr Kind auf die Schultern, beide haben Freudentränen in den Augen. Die Giraffen blicken über sie hinweg, und doch scheinen ihre Blicke alle einzuschließen. Alle jubeln ihnen zu. Inmitten der Menge läuft der Wiesbadener Oberbürgermeister, Gert-Uwe Mende, mit. Er ist sichtbar ergriffen, hält sein Handy hoch, filmt, versucht wie unzählige andere Staunende, den Moment einzufangen. Seine Stadt rückt vor seinen Augen näher zusammen. Die Giraffen schaffen eine friedliche Atmosphäre der Geselligkeit, der Gewaltosigkeit. Ihre Körper ragen über die Menge hinaus, als gehörten sie einer anderen Ordnung an. Die Giraffen schreiten mit einer Ruhe, die sich der üblichen Taktung der Stadt entzieht. In dieser Verlangsamung liegt ein weiterer Zauber: Die Zeit selbst scheint sich zu dehnen, sich dem Rhythmus dieser Wesen anzupassen. Die Stadt hört für einen Moment auf, vorwärts zu drängen, und beginnt zu fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es ist nicht nur die visuelle Erscheinung, die diese Wirkung erzeugt. Es ist das Geflecht aus Bewegung, Klang und Erwartung, das als sirenenhaft bezeichnet werden kann. Ein leiser<br>Sog, der alle Umstehenden erfasst. Ob zufällig hineingeratene Autofahrerin, Tanzschüler oder Anwohner, jeder erliegt der Verlockung. Compagnie OFF ruft nicht, befiehlt nicht, sie öffnen schlicht einen Raum, in dem man eintreten kann. Sie zwingen niemand, sie verführen. Je länger die Prozession dauert, desto schwerer ist es, sich den Künstlern zu entziehen. Es entsteht eine eigentümliche Form von Intimität: Man fühlt sich gesehen. Vielleicht liegt gerade darin die besondere Kraft dieses Straßentheaters. Es greift nicht auf eine bestehende Illusion zurück, sondern erzeugt sie aus der Realität heraus. Es braucht keine Kulissen, weil die Stadt selbst zur Kulisse wird. Und es braucht keine klare Handlung, weil die Erfahrung im Vordergrund steht, gemeinsam einzutauchen in einen Zustand, der sich rational nur schwer fassen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rundgang endet am Staatstheater Wiesbaden mit einem furiosen Finale – mit Feuer, Konfetti und einer Hebebühne. Frenetischer Applaus, ein begeistertes Publikum steht vor den plötzlich leblosen Giraffen. Alle wissen, der Zauber ist temporär, er kann nicht bleiben. Und sie verlassen den Platz trotzdem nicht. Zwei Minuten ist es ganz still. Dann öffnet sich ein Leib, einer der Artisten schält sich auf seinen Stelzen aus dem Körper der ersten Giraffe. Sofort brandet der Applaus wieder auf. Der verschwitzte Artist ist sichtlich überrascht, lacht und verbeugt sich. Auch andere erscheinen nun, aus jeder Giraffe steigen zwei Artisten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer fotografieren sie, bejubeln sie wie Popstars. Am Ende bleibt weniger eine Erinnerung an einzelne Bilder als an eine intensive Stimmung. An das Gefühl, für kurze Zeit Teil eines größeren Zusammenhangs gewesen zu sein, der sich nicht vollständig erklären lässt. An die Erfahrung, dass eine Stadt mehr sein kann als ein funktionaler Raum – nämlich ein Ort der Imagination, der Poesie und der Verwandlung. Die Aufführung beweist, dass die Möglichkeit der Verzauberung auch in Zeiten der Kriege und Krisen nicht verloren gegangen ist. Sie wartet nur auf jene Momente, in denen sich der Alltag öffnet und wenigstens kurz eine andere poetische Wirklichkeit hindurchscheinen lässt. Der goldene Feenstaub der Pan-Figur ist auch am nächsten Tag noch zwischen Pflastersteinen zu finden. Hoffentlich hält er sich noch ein wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos: Thorsten Schulte</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://youtu.be/dzxZUlvvwM0?si=k6Ii4NXHGFtyZA1H">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>World Design Capital 2026 &#8211; WerkRaum Wiesbaden</title>
		<link>https://www.kultur.guide/world-design-capital-2026-werkraum-wiesbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischennutzung mit Vision: Der WDC WerkRaum belebt die Wiesbadener City Wiesbaden bekommt ein neues „Wohnzimmer“ für kreative Köpfe und Stadtgestalter. Im Rahmen der World Design Capital (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 verwandelt sich ein ehemaliges Kaufhaus in der Langgasse in einen pulsierenden Ort der Begegnung: den WerkRaum Wiesbaden. Am 2. Mai wird groß eröffnet. Was passiert, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size">Zwischennutzung mit Vision: Der WDC WerkRaum belebt die Wiesbadener City</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiesbaden bekommt ein neues „Wohnzimmer“ für kreative Köpfe und Stadtgestalter. Im Rahmen der World Design Capital (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 verwandelt sich ein ehemaliges Kaufhaus in der Langgasse in einen pulsierenden Ort der Begegnung: den WerkRaum Wiesbaden. Am 2. Mai wird groß eröffnet</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn Leerstand auf Design trifft? In Wiesbaden lautet die Antwort: <strong>WerkRaum</strong>. Wo früher bei <em>SportScheck</em> Laufschuhe und Outdoor-Jacken über die Ladentheke gingen, entsteht für sechs Monate (bis zum 31. Oktober 2026) ein offenes Forum für die Stadtgesellschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Tag voller Highlights: Das Eröffnungsprogramm</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnungsfeier am <strong>Samstag, den 2. Mai 2026</strong>, zeigt direkt, was der WerkRaum sein will: bunt, interaktiv und ein bisschen unkonventionell. Das Programm startet bereits um 11:00 Uhr und bietet für jeden Geschmack etwas:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vormittags &amp; Mittags:</strong> Stöbert durch das Leseangebot von <em>liesmitmir</em> oder lasst euch beim <strong>Poetry Slam</strong> der IGS Kastellstraße von Wortgewalt begeistern.</li>



<li><strong>Nachmittags:</strong> Um 15:00 Uhr wird es stylisch – bei einer <strong>Modenschau</strong> mit Secondhand-Kleidung zeigt das Projekt „Wiesbaden Dreh dein Ding“, wie nachhaltiges Design aussieht. Danach bringt <strong>Nosa Rap</strong> Hip-Hop-Vibes in die Räumlichkeiten.</li>



<li><strong>Abends:</strong> Ab 18:00 Uhr folgt der offizielle Teil mit Grußworten, dem <strong>Pop Jazz Chor</strong> und einer Performance des <strong>Hessischen Staatsballetts</strong>. Wer dabei sein will, sollte sich schnell anmelden!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als nur eine Ausstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des WerkRaums steht die Ausstellung <strong>„KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“</strong>. Sie passt perfekt in die Kulisse des ehemaligen Kaufhauses und hinterfragt kritisch, wie wir eigentlich einkaufen und was das mit unserer Demokratie zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zieht das <strong>sam – Stadtmuseum am Markt</strong> mit seinem „Gläsernen Museum“ ein. Hier könnt ihr Restauratorinnen und Archäologen über die Schulter schauen und erfahren, wie Geschichte eigentlich bewahrt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ihr hin solltet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der WerkRaum ist kein klassisches Museum, in dem man nur leise flüstert. Er ist ein <strong>Mitmach-Ort</strong>. Ob beim offenen Strick-Treff „Knit&amp;Meet“, bei Workshops zur Stadtentwicklung oder einfach auf einen Kaffee und ein gutes Gespräch – der WerkRaum lädt dazu ein, Design als Werkzeug zu begreifen, um unsere Stadt gemeinsam besser zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Eckdaten für euren Besuch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wann:</strong> Eröffnung am 2. Mai 2026, 11:00 – 22:00 Uhr</li>



<li><strong>Wo:</strong> Langgasse 5–9 (ehem. SportScheck), Wiesbaden</li>



<li><strong>Laufzeit:</strong> Mai bis Oktober 2026</li>



<li><strong>Eintritt:</strong> Frei (für die Abendveranstaltung am 02.05. wird um Anmeldung gebeten)</li>
</ul>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.wiesbaden.de/eroeffnung-wdc-werkraum">Infos und Anmeldung zur Eröffnung WerkRaum Wiesabden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/world-design-capital-2026-werkraum-wiesbaden/">World Design Capital 2026 &#8211; WerkRaum Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tanzende Algorithmen: Wenn KI und Ballett die Museen erobern</title>
		<link>https://www.kultur.guide/tanzende-algorithmen-wenn-ki-und-ballett-die-museen-erobern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 16:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kultur.guide/?p=2872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 Was passiert, wenn die präzise Bewegung eines menschlichen Körpers auf die unendliche Rechenkraft generativer KI trifft? Das Projekt „Motion Creation Design“ gibt darauf eine faszinierende Antwort. Als Teil des Programms der World Design Capital 2026 verschmelzen hier Tanz, digitale Medienkunst und partizipative Gestaltung zu einem einzigartigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Gastbeitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn die präzise Bewegung eines menschlichen Körpers auf die unendliche Rechenkraft generativer KI trifft? Das Projekt <strong>„Motion Creation Design“</strong> gibt darauf eine faszinierende Antwort. Als Teil des Programms der <strong>World Design Capital 2026</strong> verschmelzen hier Tanz, digitale Medienkunst und partizipative Gestaltung zu einem einzigartigen Erlebnis.<br><br><strong>Ein Labor der Zukunft: Kooperation über Grenzen hinweg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist ein echtes Schwergewicht der regionalen Kreativszene. Unter der Leitung von <strong>Prof. Thorsten Greiner</strong> (Hochschule Darmstadt, Studiengang „Expanded Media“) und in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hessischen Staatsballett</strong>, dem Künstlerkollektiv <strong>Motion Sound Creation</strong> sowie dem <strong>Kunsthaus Wiesbaden</strong>, wird das Museum zum Labor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Labor der Zukunft: Kooperation über Grenzen hinweg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist ein echtes Schwergewicht der regionalen Kreativszene. Unter der Leitung von <strong>Prof. Thorsten Greiner</strong> (Hochschule Darmstadt, Studiengang „Expanded Media“) und in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hessischen Staatsballett</strong>, dem Künstlerkollektiv <strong>Motion Sound Creation</strong> sowie dem <strong>Kunsthaus Wiesbaden</strong>, wird das Museum zum Labor. Hier fungiert Künstliche Intelligenz nicht als kühles Werkzeug, sondern als lebendige Schnittstelle. Sie bereitet Wissen in Echtzeit auf und übersetzt die Choreografien der Tänzer:innen in visuelle Assoziationen und neue Bildwelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die KI als Tanzpartner</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In vorbereitenden Workshops unter der Co-Leitung von <strong>Ronja Timmer</strong> haben die Profis des Hessischen Staatsballetts bereits gelernt, mit dem interaktiven KI-System zu kommunizieren. Doch das Spannendste passiert während der Performances: <strong>Sie sind nicht nur Zuschauer:in, sondern Mitgestalter:in.</strong> Besucher:innen können den Gestaltungsprozess aktiv beeinflussen und die entstehenden Bildvisionen live verändern. So wird Design zu einem demokratischen, gemeinschaftlichen Akt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="KND MOTION CREATION DESIGN" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bPGQ407EP0I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tanz trifft Architektur und Demokratie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Motion Creation Design“ geht über die reine Ästhetik hinaus. Es stellt Fragen an unsere Gesellschaft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wirken architektonische Räume auf uns?</li>



<li>Wie können wir Design als inklusiven Dialog begreifen?</li>



<li>Wie verändert KI unseren Blick auf das kulturelle Erbe?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bewegung im Raum wird die Wirkung von Architektur körperlich erfahrbar und regt dazu an, über die Anpassung unserer Umwelt an menschliche Bedürfnisse nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:23px"><strong>Weitere Infos gibt es hier</strong> <a href="https://www.hessisches-staatsballett.de/de/stuecke/motion-creation-design/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.hessisches-staatsballett.de/de/stuecke/motion-creation-design/</a></p>
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		<title>Musiklehrernetzwerk 2.0</title>
		<link>https://www.kultur.guide/musiklehrernetzwerk-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildungseinrichtungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kultur.guide/?p=2824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Musiklehrernetzwerk 2.0 ist ein Zusammenschluss selbständiger Musikpädagoginnen und &#8211; pädagogen in Wiesbaden und die Kooperative bietet seit 2000 professionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Jährlich organisieren die Mitglieder mehrere Konzerte für Schülerinnen und Schüler und bieten Ensemble-Projekte und verschiedene Workshops an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Musiklehrernetzwerk 2.0</strong> ist ein Zusammenschluss selbständiger Musikpädagoginnen und &#8211; pädagogen in Wiesbaden und die Kooperative bietet seit 2000 professionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Jährlich organisieren die Mitglieder mehrere Konzerte für Schülerinnen und Schüler und bieten Ensemble-Projekte und verschiedene Workshops an.</p>

<a href="https://musiklehrernetzwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" style="color:#0073aa;text-decoration:none;word-break:break-all;">https://musiklehrernetzwerk.de/s</a>



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