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	<description>Ihr Kulturkalender für Wiesbaden &#124; Theater, Museen &#38; Events</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Jul 2026 11:04:54 +0000</lastBuildDate>
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	<title>KULTUR.GUIDE</title>
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		<title>Ah! Oh! Uh! –  Moderne!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:58:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn Kunstgeschichte, Erbeninteressen und politische Vergangenheitsbewältigung aufeinandertreffen? Es gibt Ärger. Genau das passierte im Frühjahr 2024 in der Wiesbadener Galerie Kleinschmidt Fine Photographs, als eine geplante Ausstellung früher moderner Fotografie nach nur einem Tag Laufzeit abgesagt werden musste. Nun, im Sommer 2026, feiert die Schau unter dem erweiterten Titel „Ah! Oh! Uh! Moderne!“ [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn Kunstgeschichte, Erbeninteressen und politische Vergangenheitsbewältigung aufeinandertreffen? Es gibt Ärger. Genau das passierte im Frühjahr 2024 in der Wiesbadener Galerie <em>Kleinschmidt Fine Photographs</em>, als eine geplante Ausstellung früher moderner Fotografie nach nur einem Tag Laufzeit abgesagt werden musste. Nun, im Sommer 2026, feiert die Schau unter dem erweiterten Titel <strong>„Ah! Oh! Uh! Moderne!“</strong> ihr rechtmäßiges Comeback – und liefert auf engstem Raum ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung auf einen Blick<br><strong>Öffnungszeiten:</strong> Mi, Do, Fr von 14:00 bis 18:00 Uhr <br><strong>(Einlass nur nach vorheriger Vereinbarung/Anmeldung)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was:</strong> Gruppenausstellung (28 Vintage Photographs) der Frühen Moderne</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstler:</strong> Heinrich Koch, Fritz Kühn, Emil Leitner, Albert Renger-Patzsch und Paul Wolff</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Kleinschmidt Fine Photographs, <br>Steubenstraße 17, 65189 Wiesbaden (Schauraum I + II)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann:</strong> Finale Phase – läuft nur noch bis <strong>10. Juli 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kunst: Entfesselte Kameras und Neue Sachlichkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung präsentiert 26 Original-Lichtbildwerke aus der Frühzeit des Industriezeitalters – einer Epoche geprägt von Bauhaus, Neuem Sehen und Neuer Sachlichkeit. Die Arbeiten dokumentieren den rasenden Umbruch der Zeit, den Temporausch von Automobilen und Zeppelinen sowie die aufkommende Massengesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Highlights der Schau</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Paul Wolff:</strong> Der Pionier der Leica-Kleinbildkamera befreite die Fotografie vom Stativ. Sein Werk <em>Zwei Eier und ein Sieb</em> (1933) besticht durch eine surreal-hyperreale Dichte und zeigt die Welt im Kleinen. Auch das titelgebende Bild <em>Im Schatten des Umpires</em> (1929) zeugt von seiner revolutionären Technik.</li>



<li><strong>Emil Leitner:</strong> Seine drei Lampenstudien (1930), gefertigt für den Palast des Maharadschas von Indore, nehmen mit ihren Neonröhren als körperlose Raumkörper die Ästhetik kommender Epochen vorweg.</li>



<li><strong>Fritz Kühn:</strong> Seine Fotografien von eisernen Torgittern – etwa für die Reichsluftwaffen-Bauverwaltung (1937) – zeugen von handwerklicher Meisterschaft, die nahtlos in den Dienst politischer Repräsentation gestellt wurde.</li>



<li><strong>Albert Renger-Patzsch:</strong> Der „Fotograf der Dinge“, berühmt für seinen Bildband <em>Lob des Rheingaus</em>, zeigt meisterhaft das Wesen der Sachlichkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Warum der ungewöhnliche Name „Ah! Oh! Uh! Moderne!“? Er fasst die Ambivalenz der gezeigten Kunst perfekt zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Uh!</strong> – Ist der Ausdruck des Unbehagens. Ein Verweis auf die Abgründe, die Verstrickungen der Künstler in den Totalitarismus des NS-Staates und die Propaganda, von der sich viele blenden ließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ah!</strong> – Steht für das epochale Staunen über die radikale Formensprache von Bauhaus und Neuer Sachlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oh!</strong> – Spiegelt das Wunderbare im Profanen wider, das Staunen über Natur und die neue Technik, wie es Paul Wolffs entfesselte Kamera festhielt.</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://klauskleinschmidt.de/" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://klauskleinschmidt.de/</a></p>
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		<title>Between Drop and Seed</title>
		<link>https://www.kultur.guide/between-drop-and-seed-vom-dschungel-auf-die-leinwand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 1987 in Sidi Bougou, einem Dorf am Rande des Dschungels im Senegal, geborene Diack verschmilzt in seiner Kunst afrikanische Traditionen mit moderner Ästhetik. Sein Arbeitsprozess ist außergewöhnlich und gleicht einem Ritus:Die unberührten Leinwände werden zunächst in Wäldern, Wiesen oder Feldern ausgelegt, wo Wetter, Blätter und Samen erste organische Spuren hinterlassen.Wie ein Sämann bringt Diack [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der 1987 in Sidi Bougou, einem Dorf am Rande des Dschungels im Senegal, geborene Diack verschmilzt in seiner Kunst afrikanische Traditionen mit moderner Ästhetik. Sein Arbeitsprozess ist außergewöhnlich und gleicht einem Ritus:<br>Die unberührten Leinwände werden zunächst in Wäldern, Wiesen oder Feldern ausgelegt, wo Wetter, Blätter und Samen erste organische Spuren hinterlassen.<br>Wie ein Sämann bringt Diack in rhythmischen Bewegungen Erden und natürliche Fasern auf die Leinwand auf.<br><br>Mit Ästen und Stöcken „pflügt“ er das Material, bevor er mit Pinsel und Pastellkreide geheimnisvolle Strukturen und vieldeutige Wesen aus den Erdtönen herausarbeitet.<br>Die verwendeten Farbpigmente werden aus heiligen Gräsern, Sträuchern und Bäumen gewonnen, was gleichzeitig lokale Dorfgemeinschaften im Senegal finanziell unterstützt.<br><br>Während seine großformatigen Leinwände durch erdige, fast monochrome Töne wie Indigoblau, Orange und gebranntes Braun geradezu zu atmen scheinen, offenbaren die ebenfalls ausgestellten Aquarellzeichnungen eine tänzerische Leichtigkeit und feinen Humor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Eine beeindruckende internationale Karriere</strong><br>Im Alter von zehn Jahren zog Aliou Diack in die urbane Metropole Dakar. Um den Verlust der geliebten, wilden Natur seiner Kindheit zu kompensieren, begann er unermüdlich zu zeichnen. Seine Skizzenbücher voll von Flora und Fauna ebneten ihm schließlich den Weg zum Kunststudium an der <em>Ecole Nationale des Arts de Dakar</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Diack auf der internationalen Bühne fest etabliert: Nach einer aufsehenerregenden Solo-Show auf der Art Basel 2022 folgten Ausstellungen in namhaften Museen und Galerien in Paris, Seoul, Tokio, London und der Neuen Nationalgalerie in Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung auf einen Blick<br><strong>Öffnungszeiten:</strong> Dienstag &#8211; Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr. <br><a href="mailto:hello@artbasegallery.de">hello@artbasegallery.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was:</strong> Between Drop and Seed</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstler:</strong> Aliou Diack</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> ARTBASE Wiesbaden, Alt Auringen 40, 65207 Wiesbaden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann:</strong> bis 28.August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gezeigte Werke: </strong>Großformatige Leinwände und eine Auswahl an Aquarellzeichnungen</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.artbasegallery.de/exhibitions/between-drop-and-seed" type="link" id="https://klauskleinschmidt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ARTBASE Galerie für Gegenwärtige Kunst</a></p>
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		<title>„Denk nicht, schau!“-Wolfgang Hollegha im Museum Reinhardt Ernst</title>
		<link>https://www.kultur.guide/denk-nicht-schau-wolfgang-hollegha-im-museum-reinhardt-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden beginnt die Begegnung mit Wolfgang Hollegha ganz direkt: Man steht vor riesigen, farbintensiven Bildern, die den Raum füllen und sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die großformatigen Leinwände, oft mehrere Meter breit, sprechen nicht nur Erwachsene an – auch Kinder lassen sich von den leuchtenden Flächen, den schwungvollen Bahnen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden beginnt die Begegnung mit Wolfgang Hollegha ganz direkt: Man steht vor riesigen, farbintensiven Bildern, die den Raum füllen und sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die großformatigen Leinwände, oft mehrere Meter breit, sprechen nicht nur Erwachsene an – auch Kinder lassen sich von den leuchtenden Flächen, den schwungvollen Bahnen und den kräftigen Farbkontrasten unmittelbar packen.<br><br>„Denk nicht, schau!“ – dieser Titel passt bestens zu allen Besucherinnen und Besuchern, die oft ganz unbefangen reagieren. Vor diesen monumentalen Bildern, in denen Rot, Gelb, Blau und Grün mit zarten, transparenten Schichten verschmelzen, geht es weniger um Fachbegriffe als um Entdecken: „Woran erinnert dich diese Form? Welche Farben siehst du als erstes?“ Holleghas abstrakte Malerei wird so zum Spielfeld für die eigene Fantasie – konzentriert, klar und offen für persönliche Assoziationen.​<br><br>Die Leinwände erinnern an Horizonte, Äste, Lichtreflexe, ohne konkret zu werden – daraus entstehen Geschichten oder Fantasielandschaften. Man merkt schnell: Diese Bilder muss niemand „verstehen“. Man verlässt die Ausstellung mit dem Eindruck, dass Kunst nicht fern und kompliziert sein muss, sondern ein Ort, an dem alle lernen, genauer hinzusehen.<br><br>Die Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“ ist bis Herbst 2026 im <br>Museum Reinhard Ernst in der Wilhelmstraße 1 in Wiesbaden zu sehen. Vormittags ist der Museumsbesuch ausschließlich Schulklassen und Bildungseinrichtungen vorbehalten.<br></p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.museum-re.de/de/">Weitere Informationen: https://www.museum-re.de/de/</a></p>
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		<title>Die Verzauberung Wiesbadens</title>
		<link>https://www.kultur.guide/die-verzauberung-wiesbadens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 15:55:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie eine französische Theatergruppe eine Stadt in einen Ort der Poesie verwandelt. Ein Gastbeitrag von Thorsten Schulte. Schon von weitem ist eine wartende Menschenmenge im Park vor dem Wiesbadener Staatstheater zu sehen. Plötzlich erhebt sich eine rot gekleidete, weibliche Pan direkt aus der Menge einige Meter in die Höhe. Sie sitzt auf einer Flugstange, mehrere [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie eine französische Theatergruppe eine Stadt in einen Ort der Poesie verwandelt. Ein Gastbeitrag von Thorsten Schulte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon von weitem ist eine wartende Menschenmenge im Park vor dem Wiesbadener Staatstheater zu sehen. Plötzlich erhebt sich eine rot gekleidete, weibliche Pan direkt aus der Menge einige Meter in die Höhe. Sie sitzt auf einer Flugstange, mehrere garçons de piste bewegen sie. Wie ein Luftgeist schwebt sie, lächelt und lässt Goldstaub auf die Menschen unter ihr rieseln. So beginnt die Verzauberung durch eine französische Straßentheater-Gruppe, die Compagnie OFF, an einem warmen Mai-Abend in Wiesbaden. Pan dirigiert die Menge, die sich in Bewegung setzt. Alle folgen dem feenhaften Wesen und ihren um sie herumwirbelnden, springenden, pfeifenden Begleitern, die in roten Uniformen den Straßenverkehr stoppen und die Zuschauerinnen und Zuschauer zur Marktkirche begleiten. Dort erwartet sie eine Opern-Diva auf einem hohen Podest. Als diese zu ihrem Gesang ansetzt, verliert die Stadt ihre Konturen. Einerseits, weil sie tatsächlich in Nebel gehüllt wird. Vor allem aber, weil sie sich verwandelt – in etwas Durchlässiges, Schwebendes, das sich dem Zugriff des Alltäglichen entzieht. Ein Platz, eine Straße, die eben noch Weg war, wird zur Bühne; eine Bühne ohne Vorne und Hinten, keine eindeutige Trennung zwischen Aufführung und Wirklichkeit. Geräusche werden zu Stimmen eines größeren, kaum fassbaren Zusammenhangs. In diesem Augenblick berührt das Urbane eine alte, fast mythische Erfahrung: die der Verzauberung durch das Kollektive, durch das Spiel, durch den Klang.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2897" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205413-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben hohe, elegante Gestalten erscheinen, zugleich vertraut und vollkommen fremd: „Les Girafes“. Es sind rote Giraffen – und doch keine Tiere, sondern lebensgroße Figuren, die sich zwischen Realität und Traum bewegen. Zuerst tauchen ihre Köpfe mit leuchtenden Halsbändern aus dem Nebel auf. Dann laufen sie um die Kirche, mitten durch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Der sirenenhafte Gesang der Diva ist eine Form von Anrufung. Er zieht die Giraffen und ihr Publikum an, verspricht Erkenntnis und Glück – und fordert dafür die Hingabe des Selbst. In der Literatur wird dieses Motiv immer wieder variiert, oft ohne dass Sirenen selbst auftreten. Stattdessen sind es Stimmen, Klänge, Rhythmen des öffentlichen Raums, die eine ähnliche Wirkung entfalten. Das Theaterfest wird damit zum akustischen Raum der Verführung. Und das in der Stadt des Beamtentums, der Ministerien mit ihren Regeln und einer in Wiesbaden überall spürbaren spießbürgerlichen Strenge. Für kurze Zeit gilt eine andere Ordnung. Rollen lösen sich, Identitäten werden beweglich, Hierarchien verlieren ihre Schärfe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2898" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_205016-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Giraffen laufen langsam, bedächtig und elegant durch die Straßen. Sie nicken voller Sanftmut mit ihren Köpfen. Die Sängerin, die große Schauspielgruppe und mittlerweile deutlich über 1.000 Menschen schließen sich ihnen an, sie bilden eine Prozession, die am Dern’schen Gelände innehält. Der Zauber wird noch intensiver, es beginnt mit einem leisen Verschieben der Aufmerksamkeit. Menschen bleiben stehen, kommen aus einem Eis-Café und der umliegenden Gastronomie. Blicke richten sich in eine Richtung, als hätte sich dort etwas geöffnet, das zuvor nicht sichtbar war. Und dann setzt eine wilde Musik ein, ein treibender Rhythmus. Eine vaudevillesque Szene entwickelt sich. Die garçons de piste ziehen Feuerkugeln über den Boden, hüllen die Giraffen in Rauch. Im Hintergrund ein graues Bürogebäude, das Rathaus, mondäne Altbauten. Strenge Architektur.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-2899" srcset="https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1024x577.jpg 1024w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-300x169.jpg 300w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-768x432.jpg 768w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-1536x865.jpg 1536w, https://www.kultur.guide/wp-content/uploads/2026/05/20260502_201421-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es entsteht ein Bild der Stadt als temporär verzaubertes Gefüge. Eine Stadt, die nicht mehr nur Arbeitsplatz ist und die nicht nur bewohnt, sondern erlebt wird; nicht mehr nur funktioniert, sondern singt und sich im Rhythmus bewegt. Es sind ausschließlich beseelte Gesichter zu sehen, lachende Menschen; Kinder blicken mit aufgerissenen Augen zu den Giraffen. Die Prozession bewegt sich weiter, durch die Gassen und mitten auf die Wilhelmsstraße, eine eigentlich pulsierende Verkehrsader der Innenstadt, die nun zum Stillstand kommt. Eine Giraffe lehnt ihren Kopf an einen Balkon und lässt sich von der begeisterten Hausbewohnerin berühren. Eine Tanzschule unterbricht im ersten Stock eines Altbaus die Tanzstunde. Ein Auto konnte nicht rechtzeitig wenden, die Fahrerin steigt aus, nimmt ihr Kind auf die Schultern, beide haben Freudentränen in den Augen. Die Giraffen blicken über sie hinweg, und doch scheinen ihre Blicke alle einzuschließen. Alle jubeln ihnen zu. Inmitten der Menge läuft der Wiesbadener Oberbürgermeister, Gert-Uwe Mende, mit. Er ist sichtbar ergriffen, hält sein Handy hoch, filmt, versucht wie unzählige andere Staunende, den Moment einzufangen. Seine Stadt rückt vor seinen Augen näher zusammen. Die Giraffen schaffen eine friedliche Atmosphäre der Geselligkeit, der Gewaltosigkeit. Ihre Körper ragen über die Menge hinaus, als gehörten sie einer anderen Ordnung an. Die Giraffen schreiten mit einer Ruhe, die sich der üblichen Taktung der Stadt entzieht. In dieser Verlangsamung liegt ein weiterer Zauber: Die Zeit selbst scheint sich zu dehnen, sich dem Rhythmus dieser Wesen anzupassen. Die Stadt hört für einen Moment auf, vorwärts zu drängen, und beginnt zu fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es ist nicht nur die visuelle Erscheinung, die diese Wirkung erzeugt. Es ist das Geflecht aus Bewegung, Klang und Erwartung, das als sirenenhaft bezeichnet werden kann. Ein leiser<br>Sog, der alle Umstehenden erfasst. Ob zufällig hineingeratene Autofahrerin, Tanzschüler oder Anwohner, jeder erliegt der Verlockung. Compagnie OFF ruft nicht, befiehlt nicht, sie öffnen schlicht einen Raum, in dem man eintreten kann. Sie zwingen niemand, sie verführen. Je länger die Prozession dauert, desto schwerer ist es, sich den Künstlern zu entziehen. Es entsteht eine eigentümliche Form von Intimität: Man fühlt sich gesehen. Vielleicht liegt gerade darin die besondere Kraft dieses Straßentheaters. Es greift nicht auf eine bestehende Illusion zurück, sondern erzeugt sie aus der Realität heraus. Es braucht keine Kulissen, weil die Stadt selbst zur Kulisse wird. Und es braucht keine klare Handlung, weil die Erfahrung im Vordergrund steht, gemeinsam einzutauchen in einen Zustand, der sich rational nur schwer fassen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rundgang endet am Staatstheater Wiesbaden mit einem furiosen Finale – mit Feuer, Konfetti und einer Hebebühne. Frenetischer Applaus, ein begeistertes Publikum steht vor den plötzlich leblosen Giraffen. Alle wissen, der Zauber ist temporär, er kann nicht bleiben. Und sie verlassen den Platz trotzdem nicht. Zwei Minuten ist es ganz still. Dann öffnet sich ein Leib, einer der Artisten schält sich auf seinen Stelzen aus dem Körper der ersten Giraffe. Sofort brandet der Applaus wieder auf. Der verschwitzte Artist ist sichtlich überrascht, lacht und verbeugt sich. Auch andere erscheinen nun, aus jeder Giraffe steigen zwei Artisten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer fotografieren sie, bejubeln sie wie Popstars. Am Ende bleibt weniger eine Erinnerung an einzelne Bilder als an eine intensive Stimmung. An das Gefühl, für kurze Zeit Teil eines größeren Zusammenhangs gewesen zu sein, der sich nicht vollständig erklären lässt. An die Erfahrung, dass eine Stadt mehr sein kann als ein funktionaler Raum – nämlich ein Ort der Imagination, der Poesie und der Verwandlung. Die Aufführung beweist, dass die Möglichkeit der Verzauberung auch in Zeiten der Kriege und Krisen nicht verloren gegangen ist. Sie wartet nur auf jene Momente, in denen sich der Alltag öffnet und wenigstens kurz eine andere poetische Wirklichkeit hindurchscheinen lässt. Der goldene Feenstaub der Pan-Figur ist auch am nächsten Tag noch zwischen Pflastersteinen zu finden. Hoffentlich hält er sich noch ein wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos: Thorsten Schulte</p>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://youtu.be/dzxZUlvvwM0?si=k6Ii4NXHGFtyZA1H">Weitere Informationen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/die-verzauberung-wiesbadens/">Die Verzauberung Wiesbadens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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		<title>World Design Capital 2026 &#8211; WerkRaum Wiesbaden</title>
		<link>https://www.kultur.guide/world-design-capital-2026-werkraum-wiesbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:06:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischennutzung mit Vision: Der WDC WerkRaum belebt die Wiesbadener City Wiesbaden bekommt ein neues „Wohnzimmer“ für kreative Köpfe und Stadtgestalter. Im Rahmen der World Design Capital (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 verwandelt sich ein ehemaliges Kaufhaus in der Langgasse in einen pulsierenden Ort der Begegnung: den WerkRaum Wiesbaden. Am 2. Mai wird groß eröffnet. Was passiert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/world-design-capital-2026-werkraum-wiesbaden/">World Design Capital 2026 &#8211; WerkRaum Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size">Zwischennutzung mit Vision: Der WDC WerkRaum belebt die Wiesbadener City</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiesbaden bekommt ein neues „Wohnzimmer“ für kreative Köpfe und Stadtgestalter. Im Rahmen der World Design Capital (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 verwandelt sich ein ehemaliges Kaufhaus in der Langgasse in einen pulsierenden Ort der Begegnung: den WerkRaum Wiesbaden. Am 2. Mai wird groß eröffnet</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn Leerstand auf Design trifft? In Wiesbaden lautet die Antwort: <strong>WerkRaum</strong>. Wo früher bei <em>SportScheck</em> Laufschuhe und Outdoor-Jacken über die Ladentheke gingen, entsteht für sechs Monate (bis zum 31. Oktober 2026) ein offenes Forum für die Stadtgesellschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Tag voller Highlights: Das Eröffnungsprogramm</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnungsfeier am <strong>Samstag, den 2. Mai 2026</strong>, zeigt direkt, was der WerkRaum sein will: bunt, interaktiv und ein bisschen unkonventionell. Das Programm startet bereits um 11:00 Uhr und bietet für jeden Geschmack etwas:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vormittags &amp; Mittags:</strong> Stöbert durch das Leseangebot von <em>liesmitmir</em> oder lasst euch beim <strong>Poetry Slam</strong> der IGS Kastellstraße von Wortgewalt begeistern.</li>



<li><strong>Nachmittags:</strong> Um 15:00 Uhr wird es stylisch – bei einer <strong>Modenschau</strong> mit Secondhand-Kleidung zeigt das Projekt „Wiesbaden Dreh dein Ding“, wie nachhaltiges Design aussieht. Danach bringt <strong>Nosa Rap</strong> Hip-Hop-Vibes in die Räumlichkeiten.</li>



<li><strong>Abends:</strong> Ab 18:00 Uhr folgt der offizielle Teil mit Grußworten, dem <strong>Pop Jazz Chor</strong> und einer Performance des <strong>Hessischen Staatsballetts</strong>. Wer dabei sein will, sollte sich schnell anmelden!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als nur eine Ausstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des WerkRaums steht die Ausstellung <strong>„KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“</strong>. Sie passt perfekt in die Kulisse des ehemaligen Kaufhauses und hinterfragt kritisch, wie wir eigentlich einkaufen und was das mit unserer Demokratie zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zieht das <strong>sam – Stadtmuseum am Markt</strong> mit seinem „Gläsernen Museum“ ein. Hier könnt ihr Restauratorinnen und Archäologen über die Schulter schauen und erfahren, wie Geschichte eigentlich bewahrt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ihr hin solltet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der WerkRaum ist kein klassisches Museum, in dem man nur leise flüstert. Er ist ein <strong>Mitmach-Ort</strong>. Ob beim offenen Strick-Treff „Knit&amp;Meet“, bei Workshops zur Stadtentwicklung oder einfach auf einen Kaffee und ein gutes Gespräch – der WerkRaum lädt dazu ein, Design als Werkzeug zu begreifen, um unsere Stadt gemeinsam besser zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Eckdaten für euren Besuch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wann:</strong> Eröffnung am 2. Mai 2026, 11:00 – 22:00 Uhr</li>



<li><strong>Wo:</strong> Langgasse 5–9 (ehem. SportScheck), Wiesbaden</li>



<li><strong>Laufzeit:</strong> Mai bis Oktober 2026</li>



<li><strong>Eintritt:</strong> Frei (für die Abendveranstaltung am 02.05. wird um Anmeldung gebeten)</li>
</ul>



<p style="line-height:1.75;font-size:36px" class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph"><a href="https://www.wiesbaden.de/eroeffnung-wdc-werkraum">Infos und Anmeldung zur Eröffnung WerkRaum Wiesabden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kultur.guide/world-design-capital-2026-werkraum-wiesbaden/">World Design Capital 2026 &#8211; WerkRaum Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kultur.guide">KULTUR.GUIDE</a>.</p>
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		<title>Tanzende Algorithmen: Wenn KI und Ballett die Museen erobern</title>
		<link>https://www.kultur.guide/tanzende-algorithmen-wenn-ki-und-ballett-die-museen-erobern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 16:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 Was passiert, wenn die präzise Bewegung eines menschlichen Körpers auf die unendliche Rechenkraft generativer KI trifft? Das Projekt „Motion Creation Design“ gibt darauf eine faszinierende Antwort. Als Teil des Programms der World Design Capital 2026 verschmelzen hier Tanz, digitale Medienkunst und partizipative Gestaltung zu einem einzigartigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Gastbeitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn die präzise Bewegung eines menschlichen Körpers auf die unendliche Rechenkraft generativer KI trifft? Das Projekt <strong>„Motion Creation Design“</strong> gibt darauf eine faszinierende Antwort. Als Teil des Programms der <strong>World Design Capital 2026</strong> verschmelzen hier Tanz, digitale Medienkunst und partizipative Gestaltung zu einem einzigartigen Erlebnis.<br><br><strong>Ein Labor der Zukunft: Kooperation über Grenzen hinweg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist ein echtes Schwergewicht der regionalen Kreativszene. Unter der Leitung von <strong>Prof. Thorsten Greiner</strong> (Hochschule Darmstadt, Studiengang „Expanded Media“) und in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hessischen Staatsballett</strong>, dem Künstlerkollektiv <strong>Motion Sound Creation</strong> sowie dem <strong>Kunsthaus Wiesbaden</strong>, wird das Museum zum Labor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Labor der Zukunft: Kooperation über Grenzen hinweg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist ein echtes Schwergewicht der regionalen Kreativszene. Unter der Leitung von <strong>Prof. Thorsten Greiner</strong> (Hochschule Darmstadt, Studiengang „Expanded Media“) und in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hessischen Staatsballett</strong>, dem Künstlerkollektiv <strong>Motion Sound Creation</strong> sowie dem <strong>Kunsthaus Wiesbaden</strong>, wird das Museum zum Labor. Hier fungiert Künstliche Intelligenz nicht als kühles Werkzeug, sondern als lebendige Schnittstelle. Sie bereitet Wissen in Echtzeit auf und übersetzt die Choreografien der Tänzer:innen in visuelle Assoziationen und neue Bildwelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die KI als Tanzpartner</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In vorbereitenden Workshops unter der Co-Leitung von <strong>Ronja Timmer</strong> haben die Profis des Hessischen Staatsballetts bereits gelernt, mit dem interaktiven KI-System zu kommunizieren. Doch das Spannendste passiert während der Performances: <strong>Sie sind nicht nur Zuschauer:in, sondern Mitgestalter:in.</strong> Besucher:innen können den Gestaltungsprozess aktiv beeinflussen und die entstehenden Bildvisionen live verändern. So wird Design zu einem demokratischen, gemeinschaftlichen Akt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="KND MOTION CREATION DESIGN" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bPGQ407EP0I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tanz trifft Architektur und Demokratie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Motion Creation Design“ geht über die reine Ästhetik hinaus. Es stellt Fragen an unsere Gesellschaft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wirken architektonische Räume auf uns?</li>



<li>Wie können wir Design als inklusiven Dialog begreifen?</li>



<li>Wie verändert KI unseren Blick auf das kulturelle Erbe?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bewegung im Raum wird die Wirkung von Architektur körperlich erfahrbar und regt dazu an, über die Anpassung unserer Umwelt an menschliche Bedürfnisse nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:23px"><strong>Weitere Infos gibt es hier</strong> <a href="https://www.hessisches-staatsballett.de/de/stuecke/motion-creation-design/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.hessisches-staatsballett.de/de/stuecke/motion-creation-design/</a></p>
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		<title>Musiklehrernetzwerk 2.0</title>
		<link>https://www.kultur.guide/musiklehrernetzwerk-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildungseinrichtungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kultur.guide/?p=2824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Musiklehrernetzwerk 2.0 ist ein Zusammenschluss selbständiger Musikpädagoginnen und &#8211; pädagogen in Wiesbaden und die Kooperative bietet seit 2000 professionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Jährlich organisieren die Mitglieder mehrere Konzerte für Schülerinnen und Schüler und bieten Ensemble-Projekte und verschiedene Workshops an.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Musiklehrernetzwerk 2.0</strong> ist ein Zusammenschluss selbständiger Musikpädagoginnen und &#8211; pädagogen in Wiesbaden und die Kooperative bietet seit 2000 professionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Jährlich organisieren die Mitglieder mehrere Konzerte für Schülerinnen und Schüler und bieten Ensemble-Projekte und verschiedene Workshops an.</p>

<a href="https://musiklehrernetzwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" style="color:#0073aa;text-decoration:none;word-break:break-all;">https://musiklehrernetzwerk.de/s</a>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>FreitagsMusik in der Monta</title>
		<link>https://www.kultur.guide/freitagsmusik-in-der-monta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert_Reihen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik_Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal im Quartal findet die FreitagsMusik in  der Kulturstätte Monta am Schulberg 7-9 in Wiesbaden statt und bietet Kammermusik in der Besetzung vom Solo bis zum Quartett eine Bühne. Die kleine Kapelle erlaubt es den Klang jedes Instruments und die Interaktion der Musiker:innen hautnah zu erleben. Durch die Kombination von progressiver Klassik, Weltmusik und anderen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Einmal im Quartal findet die <strong>FreitagsMusik</strong> in  der Kulturstätte Monta am Schulberg 7-9 in Wiesbaden statt und bietet Kammermusik in der Besetzung vom Solo bis zum Quartett eine Bühne. Die kleine Kapelle erlaubt es den Klang jedes Instruments und die Interaktion der Musiker:innen hautnah zu erleben. Durch die Kombination von progressiver Klassik, Weltmusik und anderen Genres werden neue und interessante Klangerfahrungen und neue musikalische Perspektiven möglich.</p>
<p><span class="s1"><a href="https://freitagsmusik-wiesbaden.de/" target="_blank" rel="noopener">https://freitagsmusik-wiesbaden.de/</a></span></p>
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		<item>
		<title>ACHTER! Jazz Avantgarde in Wiesbaden</title>
		<link>https://www.kultur.guide/achter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:14:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert_Reihen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik_Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konzertreihe ACHTER! (JazzArchitekt) ist seit über 20 Jahren Hotspot für zeitgenössischen, avantgardistischen und experimentellen Jazz. Die Programmplanung der Reihe wurde bereits mehrfach mit dem bundesweiten Preis APPLAUS (Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten) ausgezeichnet und zählt zu den besten Konzertreihen Deutschlands. ACHTER! ist ein Muss für alle, die Jazz abseits des Mainstreams erleben möchten. https://www.jazzarchitekt.de/start</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Die Konzertreihe <b>ACHTER!</b> (JazzArchitekt) ist seit über 20 Jahren Hotspot für <b>zeitgenössischen, avantgardistischen und experimentellen Jazz</b>. Die Programmplanung der Reihe wurde bereits <b>mehrfach</b> mit dem bundesweiten Preis <b>APPLAUS</b> (Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten) ausgezeichnet und zählt zu den besten Konzertreihen Deutschlands. ACHTER! ist ein Muss für alle, die Jazz abseits des Mainstreams erleben möchten.</p>
<p class="p1"><span class="s1"><a href="https://www.jazzarchitekt.de/start" target="_blank" rel="noopener">https://www.jazzarchitekt.de/start</a></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wiesbadener Bachwochen</title>
		<link>https://www.kultur.guide/wiesbadener-bachwochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K-Master]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert_Reihen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik_Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Team aus Ehrenamtlichen der Mozart-Gesellschaft Wiesbaden engagiert sich mit viel Freude für klassische Musik. Für Mozart-Liebhaber!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Seit 50 Jahren widmet sich die J. S. Bach-Gesellschaft Wiesbaden mit Leidenschaft dem Werk des großen Barockkomponisten, indem sie seit 1975 in jedem zweiten Jahr die Wiesbadener Bachwochen durchführt. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens wird es 2025 als ein großes Bachfest mit 19 Konzerten gefeiert<span class="s1">.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><a href="http://www.bach-wiesbaden.de/" target="_blank" rel="noopener">www.bach-wiesbaden.de</a></span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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